50-plus – Finanzielle Ruhestandsplanung

Kennen Sie Ihr Nettoeinkommen und Ihren finanziellen Bedarf im 3. Lebensabschnitt?

Was bedeutet Ruhestandsplanung?

Ruhestandsplanung ist mehr als nur Altersvorsorge. Sie geht viel weiter und umfasst mehrere Themen der persönlichen Lebensplanung. Es beginnt bei der Finanzierung Ihrer Lebensziele wie Rente, Immobilie, und Auto und geht über den Vermögensaufbau und die Vermögenssicherung in der Berufsphase, den Schutz der Familie vor biometrischen Risiken und Sachrisiken bis hin zum Vermögensmanagement im Alter, dem sogenannten Entsparen, stets unter Berücksichtigung von Steuern und ggf. Krankenversicherungsbeiträgen.

Wir helfen Ihnen im Rahmen unserer Beratungsgespräche dabei, Ihre Ziele zu ermitteln und klar zu definieren. Nur wenn Sie Ihre persönlichen Motive, Ihren inneren Antrieb kennen und Ihre Ziele klar vor Augen haben, können Sie auch optimal darauf hinarbeiten, diese wahr werden zu lassen.

Wir beraten Sie auf dieser Basis mit den Experten in unserem Netzwerk auch zu den Themen: Pflege, Erben & Schenken, Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Gesundheit bis ins hohe Alter, altersgerechtes Wohnen und das Heranführen der erwachsenen Kinder an das Vermögensmanagement.

Ablauf der Ruhestandsplanung

Übersteigen die laufenden Einnahmen regelmäßig die Ausgaben, spricht man von einer finanziellen Unabhängigkeit. Bei den meisten Bundesbürgern ist das während ihrer aktiven Erwerbszeit der Fall: Das Arbeits- und Vermögenseinkommen reicht aus, um sich den gewünschten Lebensstandard und finanzielle Wünsche zu erfüllen. Doch wie sieht die finanzielle Situation im Ruhestand aus?

Nach der Altersvorsorge beginnt eine neue Dimension – die vermögensstrategische Wende vom Sparen (Vermögensaufbau) zum Entsparen (Vermögensnutzung):

Das Arbeitseinkommen fällt mit dem Eintritt in den Ruhestand weg. Die Rente und das Einkommen aus weiteren Vorsorgebausteinen sollen nach Möglichkeit diese finanzielle Einbuße weitestgehend ausgleichen. Besteht das Renteneinkommen jedoch nur aus der gesetzlichen Rente und ist keine private Vorsorge vorhanden, wird vielen Bundesbürgern das nötige Einkommen fehlen, um davon den Lebensunterhalt im Alter bestreiten zu können. Die Studie Vorsorgeatlas Deutschland hat ermittelt, dass rund 22 Millionen Bundesbürger im Durchschnitt eine Rentenlücke von 800 Euro pro Monat haben.

Ermittlung der Ruhestandsbilanz

Mit unserer Ruhestandsplanung erhalten Sie einen wichtigen Mehrwert in Form Ihrer Ruhestandbilanz. Wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen die Differenz zwischen Ihrem Arbeitseinkommen und Ihrem Ruhestandseinkommen.

Wenn die Ruhestandbilanz vorliegt, sind unsere Kunden meistens sehr zufrieden: „Endlich weiß ich, was kommt.“

Wir haben „meistens“ geschrieben, weil die Wahrheit nicht immer schön ist und die Lücken auch mal größer sind als erwartet. Mit Enttäuschung muss daher gerechnet werden. Die Suche nach Schuldigen ist aber müßig, denn vergangene Entscheidungen und politische Rahmenbedingungen sind nicht zu ändern. Sehen Sie die Ruhestandbilanz daher stets positiv, weil sie Ihnen eine Planungsgrundlage bietet.

Störfaktoren

Als Störfaktoren möchten wir die folgenden 3 Punkte bezeichnen, die Ihre ggf. bestehende, ehemals stimmige Vorsorge durcheinander bringen:

  1. Das Verschwinden des Zinses: Null-Zins
  2. Der Brutto-Netto-Effekt bleibt im Ruhestand bestehen (Alterseinkünftegesetz – AltEinkG)
  3. Der Mehrbedarf aufgrund der steigenden Lebenserwartung

Als Antwort auf diese Störfaktoren helfen Ihnen nur konstruktive Lösungen.

Destruktive Lösungen wären:

  • Kopf in den Sand stecken
  • Geld unters Kissen legen
  • Lotto spielen
  • Selbstaufgabe (dann arbeite ich eben bis zum Umfallen)

Konstruktive Lösungen sind:

  • Aktiv und lösungsorientiert
  • Bilanzverstärkung bzw. „letzte Lücken füllen“
  • Veränderungen bei Sparprozessen oder der Vermögensstruktur
  • Mit einem Berater zusammenarbeiten

Bedarfsermittlung

Kunden wünschen sich im Ruhestand ein Einkommen ähnlich wie im Berufsleben. Ab Ruhestandsbeginn soll lebenslanges Einkommen und ein ausreichendes Vermögen bereitgestellt werden. Es gibt 3 Bedarfe:


Was sind Ihre Pläne für später? Wünsche bleiben trotz des „Klimawandels“.


Wir teilen den Ruhestand in die folgenden 3 Phasen ein:

Der Finanzbedarf im aktiven Ruhestand ist zunächst hoch (gesunde, agile Jungrentner mit 365 Tagen Urlaub). Im passiven Ruhestand lässt man es ruhiger angehen und verbraucht weniger Geld. Am Ende drohen aber nochmal hohe Kosten (Single-Aufschlag, Pflege, Assistenzleistungen).

Wie hoch soll Ihr lebenslanges Einkommen sein?

Als Faustregel gelten 75 % vom letzten Netto. Wir empfehlen jedoch, Ihre Versorgungsziele konkret zu formulieren. Das volle Einkommen wird nicht zwingend benötigt, weil Ausgaben wie Vorsorgeaufwendungen wegfallen. Zur genauen Ermittlung stellen wir Ihnen gerne unseren Analysebogen zur Verfügung.

Mit den folgenden Grafiken liefern wir Ihnen vorab eine kleine Hilfestellung:

Check-up Basiseinkommen – was brauchen Sie zum Leben?



Check-up Komforteinkommen – Erleben statt überleben

Stimmen bei Ihnen „Ist“ und „Soll“ überein?  Mit einer genauen Analyse kennen Sie Ihr Ziel und Ihren konkreten Bedarf – ein echter Mehrwert!

Was ist bei einer professionellen Ruhestandsplanung von Bedeutung?

Wir informieren Sie zu den wichtigen Fragen:

  • Bestehen existenzielle Risiken und wie kann die Absicherung erfolgen?
  • Wie sieht meine finanzielle Situation im Alter aus?
  • Welchen Finanzbedarf habe ich als Ruheständler?
  • Wie viel Rente wird der Staat mir bezahlen?
  • Wird die Rente zusammen mit der sonstigen Vorsorge ausreichen?
  • In welcher Höhe fallen Steuern und Krankenkassenbeiträge an?
  • Besteht eine Vorsorgelücke und wenn ja, wie groß ist der Fehlbetrag?
  • Wie wird sich die Inflation auf meine Altersvorsorge auswirken?
  • Welche Vorsorgemodelle sind am rentabelsten?
  • Wie viel muss ich sparen, um die Liquiditätslücke zu schließen?
  • Welche Auswirkung hat die anhaltende Niedrigzinsphase auf mein angespartes Vermögen?
  • Decken meine laufenden Einnahmen meine laufenden Ausgaben, auch wenn ich 90 Jahre und älter werden?
  • Wie verändern sich meine Versorgungsansprüche, wenn ich 2 oder 3 Jahre früher in den Ruhestand gehen möchte?
  • Wie möchte ich zukünftig wohnen?
  • Welche Bedeutung haben Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung im Rahmen des Vermögensmanagements?
  • Ist mein Partner und meine Familie ausreichend abgesichert, wenn mir etwas zustößt?

Sind Sie schon für Ihren Ruhestand vorbereitet?

Eine umfassende Ruhestandsplanung hilft Ihnen, alles Wichtige für sich und Ihre Familie rechtzeitig zu regeln. Nehmen Sie zu diesem wichtigen Thema gerne Kontakt mit uns auf.


Weitere Unterpunkte im Menü Ruhestandsplanung:

Wie steht es um Ihre aktuelle Versorgung?

Die selbst gemachte Rente

Altersversorgung von Frauen

Langlebigkeitsrisiko

Musterportfolio

Inflation

Flexible Rente

Lebenslange Finanzplanung

Experten klären auf

Die Wahrnehmung der Rente

Individuelle Pflege nach Bedarf

Immobilien und Ruhestand

Die Patientenverfügung

Der letzte Wille

Wir verwenden auf unserer Website Cookies, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die essentiell für den Betrieb der Website und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie selbst entscheiden, ob Sie nur essentielle Cookies zulassen möchten oder alle Cookies. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.