Inflation

Verändertes Konsumverhalten im Alter – ein Risiko?

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Und das hat auch Auswirkungen auf unser Konsumverhalten. Denn vor allem für Gesundheits- und Pflegekosten müssen wir künftig tiefer in die Tasche greifen. Gerade im Alter kann das Leben erheblich teuer werden.


Laut einer aktuellen Studie wird sich das Konsumverhalten in Deutschland bis 2035 wie folgt verändern:

Experten gehen davon aus, dass die Inflation Menschen im Ruhestand künftig stärker treffen wird als den Durchschnittsverbraucher: Der Grund ist das sich mit dem Alter wandelnde Konsumverhalten. Da altersspezifische Güter und personalintensive Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Freizeit, also Segmente, die im Alter besonders stark beansprucht werden, im Preis schneller steigen als die durchschnittliche Inflationsrate, wird dieser Kaufkraftverlust eine nicht unerhebliche Einkommenslücke in den Geldbeutel künftiger Rentner reißen. Zugleich profitieren Rentner im Durchschnitt weniger von sinkenden Preisen in den Bereichen Elektronik und Mobilität. Anders ausgedrückt: Weil sie sich seltener neue Handys, Computer oder Autos kaufen, hilft ihnen der Preisnachlass hier kaum.

Rente gleich geringe Kaufkraft?

Schon seit der Jahrtausendwende hat die staatliche Rente deutlich an realem Wert verloren: So lag der Kaufkraftverlust zwischen 2000 und 2012 im Westen bei fast 19 % und im Osten gar bei unglaublichen 24,4 %.
Bereits die letzten Rentenanpassungen konnten die Inflation nicht ausgleichen, so dass Rentner im Schnitt jedes Jahr schlechter gestellt wurden. Die Tendenz ist steigend! Eine Erhöhung der Bezüge ist nicht in Sicht: Da die Deutschen immer weniger Kinder bekommen, fließen geringere Beiträge in die Sozialkassen.

Die Folgen der Inflation im Ruhestand – ein Praxisbeispiel:

Ruheständler berücksichtigen die Auswirkungen der Inflation bei ihrer finanziellen Planung bisher fast gar nicht. Das folgende Praxisbeispiel verdeutlicht, wie sich diese Tatsache auf das spätere Einkommen auswirkt:

Herr Muster legt einen Teil seiner Ersparnisse auf einem Tagesgeldkonto bei seiner Bank an. Momentan bekommt er für seine 100.000 Euro 1 % p.a. an Zinsen. Das Geld aber verliert Jahr für Jahr an Kaufkraft. Warum ist das so? Zwar werden Herrn Muster 1 % Zinsen gutgeschrieben, jedoch werden diese durch die Inflation förmlich „aufgefressen“. Eine angenommene Inflation von 3 % führt zu einem realen Kaufkraftverlus von 2 % jährlich und hat spürbare Auswirkungen auf das bestehende Vermögen.

Fazit: Das Vermögen verliert stetig an Kaufkraft, weil die derzeit angebotenen Zinsen des Tagesgeldkontos niedriger sind als die Inflationsrate.

Lösung: Lediglich Konzepte, in denen auch in Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder ETFs investiert wird, können auf Dauer einen Inflationsschutz bieten und verhindern somit eine reale Geldentwertung.

Welche Alternativen bieten einen Inflationsschutz?

Eine sehr attraktive Form des Ruhestandseinkommens stellen flexible Renten dar. Bei dieser Depotlösung erhalten Anleger ein lebenslang garantiertes Einkommen und bleiben kapitalmarktnah investiert. Je nach Entwicklung der Kapitalmärkte kann Ihr regelmäßiges Einkommen zwar steigen, aber niemals fallen. Ihr Vermögen ist dabei jederzeit verfügbar, falls Sie auf unvorhergesehene Ereignisse reagiert müssen, und Erbfall geht das noch vorhandene Vermögen an Ihre Hinterbliebenen.


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